Der Gong und wie er auf uns wirkt

„The Gong is not sound, the gong is resound.“ Yogi Bhajan
„Der Gong ist ein ganz besonderes Instrument! Er kann flüstern und schreien, singen, jubeln und klagen. Mit seinem gigantischen obertonreichen Klangspektrum füllt er mit den Raum mit Leichtigkeit und hüllt uns ein in seinen magischen Klangmantel.

 

Auf seine lösenden und ordnenden Schwingungen reagieren wir mit dem gesamten Körper-Geist auf allen Ebenen. Die Schwingungen berühren uns auf der Ebene der Gewebe und Organe, aktivieren unser Nervensystem und unsere Emotionen ebenso, wie unsere innerste geistige Welt.

Wir sprechen stark auf den Gong an. So bringt er uns geradezu magisch in Verbindung mit dem Selbst, er schenkt uns dazu ein weites Spektrum an allen nur denkbaren Erfahrungen.

Sanft und leise gespielt lädt er uns ein alle Gedankenbewegungen und Ablenkungen loszulassen und uns ihm völlig hinzugeben. Das führt zu einer tiefen Entspannung und ist ein Genuss für das gesamte Körper-Geist-Seele-System.

Wird der Gong stark und kräftig gespielt, versetzt er alle Körperzellen nachhaltig in Schwung, regt die Selbstheilungskräfte an und versorgt uns mit seiner unglaublichen und allesdurchdringenden Energie. Wir tanken Kraft und fühlen uns erfrischt und vitalisiert.“ http://www.chakra108.de/gongs-und-gong-meditation

 

Der Gong an sich ist ein Instrument, dass allein schon durch seine Optik einen starken Eindruck erzeugt. Wir spielen Gongs verschiedener Hersteller, die unterschiedliche Qualitäten und eine unterschiedliche Optik haben.

Zum einen sind dies Feng Gongs, die auch Wind Gongs genannt werden und aus einer flachen Scheibe bestehen, die wunderschön golden glänzt, was auch den Namen Sonnengong rechtfertigt. Die Schwingungen breiten sich rasch aus und es wird ein starker Grundton mit feinen Obertönen erzeugt. Die  Qualitäten des Feng Gongs sind eher weiblich.

Auch Teil unsere Klanginstrumente sind die Tam Tam Gongs. Diese Gongs haben einen kleinen goldenen Kreis in der Mitte und sind ansonsten schwarz. Sie verfügen über einen gebogenen Rand, sind also nicht flach wie der Feng Gong.

Der Klang ist sehr zentriert und kraftvoll und füllt selbst große Räume mit Leichtigkeit. Die Qualität ist eher männlich.

In einer Klang- oder Gongmeditation kann es geschehen, das viele verschiedene Gefühle, die im normalen Alltag oft verdrängt oder unterdrückt werden, wieder an die Oberfläche kommen. Es kommt also durch die Gongs nichts Neues hinzu, sondern allenfalls nach oben.

Eine Meditation mit Gongs ist daher eine gute Möglichkeit in Kontakt zu treten mit dem was ist. „Wenn wir auf ein Stück Holz klopfen, so erwartet unser Verstand einen bestimmten Ton, der ihm sicher geliefert wird. Er fühlt sich bestätigt und gibt als Reaktion weiter: Alles in Ordnung.

Der Klang des Holzes ist vorhersehbar und als bekannt abgespeichert. Die Rezeptoren erhalten das, was sie erwarteten. Sie wurden danach programmiert. Vor langer Zeit geschah das.

Wir nennen es Muster oder Programme in unserem Kopf. Sie geben uns Sicherheit, lassen uns zwischen gut und schlecht, annehmend und ablehnend unterscheiden. Wir tragen abertausende von diesen kleinen Programmen und Mustern in uns – bereits seit der Zeit vor unserer Geburt im Mutterleib, später aus unserer Kindheit.

 

Gleichzeitig jedoch sind wir Gefangene unserer Verhaltensmuster. Sie lassen keine Veränderung zu, sie entscheiden für uns, sie handeln für uns, sie sind „Wir“.

Die Wissenschaft des Gongspiels wurde über Tausende von Jahren in einem Evolutionsprozess zusammen mit Yoga, Meditation, und Weißem Tantra entwickelt. Der Gongs ursprünglicher Einsatz war als Hilfsmittel, um das Bewusstsein zu reinigen.“ http://www.chakra108.de/gongs-und-gong-meditation

Vor einiger Zeit haben wir selbst eine Gong Puja, also eine Nacht in einem Indianerzelt, in dem fast 8 Stunden Gongs gespielt wurden, er-leben und sie-leben dürfen.

Organisiert wurde diese Veranstaltung von moselenergie http://www.moselenergie.com/

Während der Zeit in der die Gongs gespielt wurden, kamen die unterschiedlichsten Gefühle, Gedanken, Empfindungen nach oben, es war ein Prozess, die Schwingungen kamen und gingen und lösten und brachten hervor was längst da gewesen ist.

Vermischten es miteinander, liessen daraus wieder eine neue Energie entstehen, Erkenntnisprozesse wurden geboren, Verstand, Gefühl und Körperempfinden vermischten sich und formierten sich neu.

Am nächsten Morgen war es die letzte Herausforderung die Klänge loszulassen und als dies überwunden war, folgte das Gefühl der Heilung. Ein Tag wie auf Wolken:)

„Das große Thema des Gongs ist das Loslassen. Der Klang des Gongs hat etwas zersplitterndes, so wie der Verstand im Augenblick des Sterbens zersplittert. Das ist für manche Menschen zunächst erschreckend, aber es bietet eine seltene

Möglichkeit:
Man kann die Erfahrung machen, dass es möglich ist, im Augenblick des Zersplitterns – im Sterben – entspannt zu bleiben und das alle Beschränkungen, alle Verletzungen und aller Schmerz losgelassen werden kann.

 

Das, was man wirklich ist, ist jenseits davon. Die Seele, die Essenz in jedem Menschen ist jenseits davon. Und wenn man so seine Ressentiments gegen das Sterben -gegen das Loslassen- ablegt, hilft das sehr dabei den Fluss des Lebens zuzulassen – wirklich zu leben.“http://www.yoga-infos.de/index.php/meditation/70-der-gong-im-kundalini-yoga

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Herzliche Grüße und Aloha

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